Überblick

Das Laboranova Projekt wird in enger Kooperation von 19 akademischen Instituten und kommerziellen Unternehmen aus 9 europäischen Ländern bearbeitet.

Für europäische Unternehmen im Kontext der globalen Wirtschaft sind Innovationen die Hauptquelle von Wettbewerbsvorteilen. Im Mittelpunkt existierender, gemeinschaftlicher Arbeitsumgebungen (CWEs) steht hauptsächlich die Unterstützung traditioneller Arbeitsparadigmen linearen Arbeitsabläufe. Dies wird realisiert durch die Bereitstellung von IT-basierten Plattformen für das Planen, Terminieren und Ausführen von Aufgaben. Zum Erreichen von kontinuierlichen, strategischen Innovationen und dem damit verbundenen unentwegten Wettbewerbsvorteil, müssen Organisationen ihre Kapazitäten zum Ausführen von unbefristeten und nichtlinearen Problemlösungen erweitern. Vor allem der Einbezug einer Vielzahl von Menschen aus wissensstarken Regionen ist dabei hilfreich. All das muss von den CWEs der nächsten Generation unterstützt werden, was dazu führt, dass neue Paradigmen bezüglich des Management des Wissenstransfers, der sozialen Dynamik und der frühen Entscheidungsprozesse von Innovationen benötigt werden.

Das Ziel von Laboranova ist es, eine nächste Generation von gemeinschaftlichen Anwendungen zu entwickeln. Diese Anwendungen werden die bestehenden technologischen und sozialen Infrastrukturen für Zusammenarbeit und Unstützung von Wissenschaftlern und Technikern ändern. Das gilt insbesondere in den Bereichen der Informationsvermittlung und -verbesserung sowie beim systematischen Einschätzen von Ideen. Das ganze geschieht arbeits-, firmen- und netzwerkübergreifend. Laboranova wird Forschungen zum Entwickeln und Kombinieren von Modellen und Anwendungen in drei spezifischen Gebieten betreiben. Bei diesen Gebieten handelt es sich um die drei Säulen des Projekts: Ideenfindung, Vernetzung und Evaluierung. Diese drei Säulen werden gestützt durch fortgeschrittene Spielmethoden, um den gemeinschaftlichen Arbeitsprozess zu verbessern. Als Ergebnis erhofft man sich innovative Zusammenarbeit sowie die Entstehung von Organisations-Managementmodellen. Mit Hilfe dieser Ergebnisse soll insbesondere das Management früher Innovationsprozesse, z.B. Software-Prototypen und die Integration von Modellen und Anwendungen in ein gemeinschaftliches Innovationsanwendungsset, optimiert werden.
All dies wird die Art und Weise wissenschaftlichen Arbeitens ändern und den Innovationsausstoß von Unternehmen und Organisationen in einem Maß erhöhen, dass über das heutige Vorstellungsvermögen hinaus geht.